f.a.k RESTZEICHEN

Die neuen Arbeiten von f.a.k. entstehen auf Karton. Der provisorische Bildträger trägt Schichten aus Sand, Bauschaum, Metall, Marmormehl und Acryldispersion. Daraus wachsen ausgefranste, unregelmäßige Bildkörper, die sich zwischen Malerei, Relief und Zeichen bewegen.

Schwarz erscheint als Farbe der Seinsmöglichkeit. Wie der Nachthimmel birgt es Raum, Tiefe und das Potenzial jeder Erscheinung. Matte Flächen, glänzende Krusten, Risse und Erhebungen entfalten ein breites Spektrum schwarzer Farbtöne.

Aus der Ferne setzen die Arbeiten markante Formen in den Raum. Mit jedem Schritt auf sie zu verändert sich ihre Wahrnehmung. Oberflächen öffnen sich, Spuren treten hervor, mögliche Zeichen beginnen sich zu bilden: ein Anker, eine Bewegung, ein Körper, eine Erinnerung.

Ihre Bedeutung liegt im Vorgang des Sehens. Sie erschließt sich langsam, Schicht für Schicht, Blick für Blick.

RESTZEICHEN fordert Zeit.
Zeit zum Näherkommen.
Zeit zum Lesen im Bild.